Taormina
N 037° 50,7'  E 015° 17,2'

17.08-19.08
Kurz vor 10 Uhr legen wir in Catania ab und wollen noch tanken, aber zur Tankstelle in einem abgelegenen, flachen Teil des Hafens trauen wir uns nicht und so geht es eben mit wenig Diesel weiter. Zunächst nur unter Großsegel, später auch noch mit der Fock kämpfen wir uns durch starke Dünung die 27 sm in die Bucht von Taormina, wo der Anker gegen 16 Uhr auf gutem Ankergrund fällt. Unsere neuen Passagiere überstehen diese Fahrt wieder Erwarten gut und zeigen keine Anzeichen von Seekrankheit.  Es ist ein dichtes Ankerfeld und aus Sicherheitsgründen verholen wir uns eine Stunde später auf einen neuen Platz. In der nach Südosten offenen Bucht macht uns der Schwell schwer zu schaffen und wir haben eine unruhige Nacht. Das Anlanden am Strand erweist sich als äußert schwierig, zumal die Uferzone sehr steinig ist und uns die Brandung Schwierigkeiten macht. Der Ort am Strand (Naxos-Giardini) ist ein blühender Ferienort mit entsprechendem Trubel. Am 18.8. besuchen wir dann mit dem Bus Taormina, die vor uns auf dem Hügel liegt. Mit dem Bus will man uns zunächst wegen Debby nicht mitnehmen, und so verstauen wir sie in einer einer neu gekauften großen Tasche. 

Taormina mit ihrer griechischen Vergangenheit wird nicht zu unrecht zu den größten Attraktionen Siziliens gezählt. Sie liegt malerisch auf einem Felsen über der Bucht und man hat eine phantastische Aussicht in die Straße von Messina bis nach Kalabrien. Das imposante griechische Theater bietet Platz für 5400 Zuschauer und wird heute noch genutzt. Die Straßen und Häuser machen einen gepflegten Eindruck und die vielen Hotels liegen dicht gedrängt, teilweise abenteuerlich an steilen Felshängen.

Wir würden gerne noch einen Tag bleiben, doch der Schwell, der auch in der Nacht nicht nachlässt, ist unerträglich. 

Unsere Ankerbucht mit viel ungemütlichem Schwell tagsüber
Taormina vom römischen Theater aus gesehen
Die Straße von Messina In der Innenstadt