Syrakus
N 036° 43,2'  E 014° 50,8'

21.08-22.08
Der Schwell lässt uns wieder mal nicht schlafen und so geht der Anker früh auf. Wir wollen weiter nach Messina, doch kaum um Capo Taormina herum, wirft uns die Dünung fast um. Der Wind steht gegenan und so drehen wir ab und laufen gemütlich unser neues Ziel - Aci Trezza - an, laut Hafenhandbuch ein hübscher Ort mit guten Liegeplätzen. Der Wind hilft uns nicht viel und so segeln wir langsam unserem Ziel entgegen. Tatsächlich ist das Naturreservat um den Ort herum und die Ciclopi-Felsen, die der geblendete Zyklop Odysseus  hinterher schleuderte, beindruckend. Doch der Hafen ist voll mit kleinen Motorbooten und die handvoll Liegeplätze für größere Yachten sind vergeben. So laufen wir weiter. Die nächste Möglichkeit für uns ist Augusta, der wichtigste Ölhafen Italiens, da wir Catania, wo wir gestartet sind, nicht nochmals anlaufen wollen. Hier könnten wir zwar einen Platz finden, doch in dem riesigen Hafen ohne nutzbare Marina, ist es uns doch zu abenteuerlich. Inzwischen ist es spät geworden und wir laufen weiter unter Maschine mit hoher Drehzahl nach Syrakus. Unterwegs bekommt Jonas fast einen Herzinfarkt, weil er vorbeischwimmende Delphine mit Haien verwechselt und sich kaum beruhigen kann. Kurz nach Sonnenuntergang legen wir nach 65 sm im Porto Grande in der Marina Yachting an.
Wegen starken Schwells in den Abendstunden reißen uns 2 Festmacherleinen mit 22 mm Durchmesser und so gehen wir in der Bucht vor Anker. Von hier aus geht es jeden Tag zum Segeln vor die Tür. Regelmäßig erscheinen in den frühen Nachmittagsstunden einige Delfine und die Ragazzi vertreiben sich die Zeit mit Baden und versuchen das Boot beim Segeln zu stoppen. Aber das ist auf 2000 m Tiefe nicht so einfach. 

Aci Trezza Isola Ciclopi

Weiter nach Syrakus Die Marina müssen wir wegen starken Schwells verlassen
Jonas im Schlepp Im Dinghi
Abgekämpft Delfin-Watching