San Remo
N 043° 49,0' E 007° 47,0'
San Remo, der erste brauchbare Hafen nach der Grenze

07.05.- 08.05.2007
Die Nacht vor Anker in Villefranche war unruhig. Kein Wind und der leichte Schwell ließen das Schiff der gesamten Kreis des Schwoiraums mit einem Radius von 45 m ausnutzen, und das trotz Reitgewicht, das den Schwoiraum eingrenzen sollte. Das Reitgewicht polterte unüberhörbar über die Kette. Wir wollen weiter und uns eine andere Bucht suchen. Doch dabei blieb es. Die einzige brauchbare Bucht lag gleich um die Ecke um das Cap Ferrat. Also segeln wir weiter. Mit halben Wind und 7-8 Knoten Speed sind wir ruckzuck in Italien. Wir wollen Bordighera, gleich den ersten ruhigen Hafen in Italien anlaufen, doch man weißt uns ab. Nur bei Scirocco, heißt es, und den haben wir freilich nicht. Ein paar Meilen weiter bietet sich San Remo an, kurz angemeldet und alles klar. 
Der Hafen ist gut belegt und anscheinend fest in britischer Hand. Kaum andere Flaggen und nur vereinzelt Segler. So liegen auch wir zwischen Monster-Motorjachten und müssen beim Ablegen einer Yacht anhören "Attenzione Mini-Barca"
Doch wir bleiben noch ein bis zwei Tage. Die Stadt fasziniert mich mit dem quirligen Leben ohne merkbaren Touristenrummel und den unzähligen Motorrollern, denn ohne die ist hier kein Durchkommen in den Straßen. Das Wetter ist herrlich mild und mit 26°C umd 21 Uhr lässt es sich leben. 

Vorbei an Saint-Jean Hafenpromenade San Remo
Innenstadt Skipper beim Gemüseputzen