Roccella Ionica
N 038° 19,5'  E 016° 25,8'

30.08
Die beiden Besucher haben wir gestern sicher und ohne größere Blessuren wieder zum Flughafen gebracht, sind nun wieder alleine und vermissen etwas die turbulente Zeit. Morgens, kurz nach 5 Uhr werfen wir die Leinen los Richtung Roccella Ionica. Es liegt ein 90 Meilentörn vor uns und es läßt sich gut an. Der Wind fällt mit relativer Richtung von 120° und 4-5 Windstärken optimal ein und wir kommen unserem Ziel schnell näher. Gegen Mittag dreht er langsam, kommt vorlicher und nimmt ab. Immer noch optimal. Nachmittags muss dann die Maschine helfen. Gegen 17 Uhr tasten wir uns vorsichtig in den Hafen, denn die Versandung ist nicht betonnt, aber das Handbuch ist gut und so machen wir am Kai längsseits fest, denn für Schiffe unserer Größe ist leider kein Platz an den Schwimmstegen. Wir müssen uns gut verspannen, denn der Kai ist eine raue Betonwand ohne Schutz. Hier treffen wir auch die "Baracke" wieder, eine Yacht aus Israel, die uns schon während unserer Aufenthalte in Syrakus aufgefallen war.
Die Waldbrände in der Umgebung hinterlassen einen Ascheüberzug auf unserem Deck, so dass wir beschließen, am nächsten Morgen weiter zu fahren.

Der Vorhafen Rauchwolken in den Bergen