Pylos
N 036° 54,9'  E 021° 41,6'

Wir verlassen Katakolon und machen uns früh auf die 50 Meilen nach Pylos. Der Anker hat sich im Grundgeschirr der abgebauten Schwimmstege verhakt und wir haben Mühe, die schwere kette zu heben, um unseren Anker frei zu bekommen. Dann geht es weiter mit raumem Wind nach Süden. Der Nordwest bis Nordwind beschert und eine raue See und wir geigen unserem Ziel entgegen. Gegen 17 Uhr machen wir im Hafen fest. Alle Schwimmstege sind von heimischen, kleinen Booten belegt und wir gehen an den einzigen, noch freien Platz längsseits an die Mole. Es sind Wasserleitungen mit Wasserzählern installiert, doch leider schon längere Zeit nicht mehr in Betrieb, wenn sie überhaupt jemals funktioniert haben. Die Stromanschlüsse bestehen aus offen Kabelenden, natürlich auch nicht zu benutzen. Im Hafen ist es sehr heiß, es weht kein Lüftchen. Kurzentschlossen legen wir wieder ab und gehen im Nordteil der Bucht auf 4 m Wassertiefe vor Anker. Hier weht ein angenehmer Wind bei mäßiger Welle und wir haben es nicht weit zum kleinen Steg vor dem Ort.

Die Bucht ist bekannt geworden durch die Seeschlacht der von 1827, bei der die Seestreitkräfte Englands, Frankreichs und Russlands die Seeherrschaft der Türken brachen und damit die Unabhängigkeit der Griechen erreichten.

Ansteuerung der Bucht von Navarino Auf Reede
Pylos im Hintergrund Die Hafenzeile