Porto Longo
N 036° 45,5'  E 021° 42'

In der Nacht in Methoni hat uns der Schwell geplagt, aber wir hoffen auf Besserung. Das Wetter ist herrlich mit einer leichten Brise und wir können ausgiebig baden. Gegen Abend schläft der Wind ein und der Schwell macht sich wieder unangenehm bemerkbar. Das Schiff rollt und ächzt und ich fühle mich wie in einer Schiffschaukel, die ich schon als Kind nicht mochte. Wir haben Erbarmen und legen kurz entschlossen ab, während das Abendessen im Ofen schmurgelt. Nur ein paar Meilen weiter südlich, vor der nur von Ziegen bewohnten Insel Sapientza finden wir die Bucht Porto Longo, in der höchsten 2-3 Yachten Platz haben. Hier sind wir gänzlich allein auf spiegelglatter See. Das Anlanden mit Debby ist etwas schwierig und eigentlich verboten, doch ein Betonklotz am Ufer leitet Hilfe. Am nächsten morgen wollen wir früh weiter. 

Die Ankerbucht Bei Sonnenaufgang geht's weiter