Levitha Inseln
N 037° 00'  E 026° 26,4'

Gegen 9:30 Uhr ziehen wir den Anker ohne das uns eine Kette in die Quere kommt. Nur ein Stein macht uns etwas zu schaffen, aber der Anker kommt. Wir haben Südwestwind, kaum zu glauben. Nur unter Genua laufen wir die ersten 10 Meilen die Küste entlang. Bald dreht der Wind mehr auf West und treibt uns mit 15 Knoten unserem Ziel entgegen. Die Welle wird unangenehm und wir rollen stark. Fast wäre Debby über Bord geflogen, wäre sie nicht angeleint. Am Nachmittag erreichen wir die Bucht und es wird friedlich. Die "Rasmus" aus Cuxhaven, die auf Amorgos neben uns lag, ist schon da und hilft uns, eine der ausliegenden Bojen aufzunehmen. Es liegen 10 vertrauenserweckende Bojen aus, und wir zahlen 7 € für den Komfort. Bis auf ein gepflegtes Gehöft mit Taverne, ca. 10 min Fußweg entfernt, ist die Insel unbewohnt. Nur Ziegenherden meckern in der Gegend herum. Beim Kassieren der Bojengebühr bestellen wir schon das Essen für den Abend. Es gibt entweder Ziege aus dem Ofen oder Fisch. Ich habe mich für Ziege entschieden und bin überrascht von dem delikaten Essen. Aber auch Inges Fisch ist hervorragend. 

Kynaros, die erste der Levitha-Gruppe Einfahrt in die Bucht
Auf dem Weg in die Taverne Uli und Theo von der "Rasmus"