St. Florent
N 042° 40,9' E 009° 18,0'
Auf der Westseite der Halbinsel Cap Corse liegt
St. Florent im Scheitelpunkt der gleichnamigen Bucht

Wie üblich starten wir um 10 Uhr in Capraia und können noch in der Bucht die Segel setzen und den Kurs mit 260° auf Cap Corse anlegen. Der gute Wind treibt uns bei Sonnenschein und klarer Sicht schnell voran. Gegen 12:30 umrunden wir bereits das Kap.  Auch auf der Westseite können wir die Segel stehen lassen und wir blättern auf der Suche nach einer günstigen Ankerbucht in unseren Handbüchern. Kurz vor 15 Uhr ist der Spaß vorbei. Eine tief hängende Wolke entpuppt sich als ausgeprägtes Seenebelfeld. Die Sicht wird zunehmend schlechter und beträgt größtenteils nicht mehr als 2 Schiffslängen. Der Wind schläft ein und hin und wieder erweitert sich die Sicht für Minuten auf 1/2 sm. Ade Ankerbucht. Mit Schleichfahrt erreichen wir gegen 17 Uhr St. Florent und kollidieren fast mit einer Segelyacht, die anscheinend orientierungslos direkt vor der Hafeneinfahrt treibt und uns dann in den Hafen folgt. Der Gästekai ist fast leer und auch keine Marineros vor Ort. Der Nebel legt sich nach und nach und wir können nach einer Stunde vom Steg aus den Ort erkennen. Es wird sogar etwas sonnig, aber alles ist nass.
Außer der üblichen Restaurantzeile am Kai finden wir nichts, was uns den Ort angenehm erscheinen lässt und so legen wir am nächsten Morgen wieder ab. Für die nächsten Tage ist Starkwind angesagt uns so entscheiden wir uns für Calvi, den nächsten sicheren Hafen mit guter Infrastruktur für einen längeren Aufenthalt.

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Cap Corse Der Nebel läßt nach
Die Promenade Am Kai