Capraia
eine kleine, zum großen Teil unter Naturschutz stehende Insel zwischen Elba und Korsika

N 043° 03,0' E 009° 50,0'

Wir starten wie gewohnt gegen 10 Uhr in Livorno. Hohe Bewölkung mit einigen Aufheiterungen und leichter niedriger Seenebel ohne jeglichen Wind bescheren uns eine langweilige Fahrt nach Capraia. Erst kurz vor dem Hafen verschwinden Wolken und Nebel.

Entgegen den Darstellungen in den meisten Handbüchern ist der Hafen modernisiert worden (s. Skizze). Alle Plätze sind mit Mooringleinen versehen, Strom und Wasser an jedem Platz und ein Mooringfeld für 40 Yachten direkt vor der Hafeneinfahrt.

Die Preise liegen mit 52 € (im Mai) im oberen Drittel der bisherigen Gebühren.

Die Insel ist malerisch und wir bleiben einen weiteren Tag um möglichst viel zu sehen. Der Ort auf der südlichen Bergkuppe hat sich herausgeputz und erwartet die Saison. Viele Restaurants sind noch geschlossen, so auch das "Garrita", oben an der Festung, das uns bereits in St. Tropez von einer italienischen Crew empfohlen wurde. So essen wir in einer Pizzeria am Hafen.

Von den überall beschriebenen Fallböen können wir uns bereits am ersten Abend eine Vorstellung machen. Innerhalb von Sekunden geht der Windmesser von 2 auf über 20 Kts. Danach ist wieder Ruhe. Nachts liegen wir ungestört bei 26°C Minimaltemperatur. Die Versorgung stellt ein kleiner Minimarkt mit erstaunlichem Angebot sicher.

 

Hafen In den Bergen
Hafen Die "Promenade"

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