Calvi
N 042° 33,9' E 008° 45,8'
Ein gut geschützter Hafen ca. 30 sm westl. von St. Florent

 

Der Küstenstreifen von St. Florent bis Calvi erinnert stark an die Cote d'Azur mit einer Bergkette von bis zu 450 m im Hintergrund. Das Wetter ist wieder sonnig ohne Nebel, die Wassertemperatur liegt bei 23° und so legen wir in  der Rade di l'Acciolu einen Badestop ein. Erfrischt machen wir nach 30 sm Tagesweg kurz vor 15 Uhr in Calvi fest. Es stehen noch ausreichend Gästeplätze zu Verfügung, doch das wird sich ändern. Die Altstadt mit Ihren verwinkelten Gassen und die palmengesäumte Uferpromenade mit guten Restaurants, Boutiquen und Bars sorgen für ein tolles Ambiente. Wir liegen nur ca. 50 m von der Promenade entfernt und genießen die am Abend einsetzende Livemusik.
Der unweit gelegene ca. 4 km lange Sandstrand steht im krassen Gegensatz zu den Felsen unterhalb der mächtigen Zitadelle. Spät am Abend frischt der Wind auf und gegen 2 Uhr nachts werde ich von Inge geweckt. Unser Passarelle (Gangway) ist hochgeflogen und gegen das Bimini geknallt. Auf dem Steg sichern die Skipper ihre Yachten, wir bergen die Passarelle und legen uns wieder schlafen. Morgens zeigt der Speicher des Windmessers einen Maximalwert von 89 Knoten an, aber der Wind hat sich wieder gelegt. Nun wird der Hafen voll und das Bojenfeld vor dem Hafen leer. Einige Yachten werden bereits abgewiesen. Wir stellen uns auf einen längeren Aufenthalt ein, denn der Mistral soll erst noch kommen.
Der Mistral kommt dann auch. Es weht 3 Tage mit konstant 40-50 Knoten, und das im Hafen. Der Schwell ist erträglich, die Sonne scheint und die Temperaturen liegen tagsüber noch bei 26-28°C. Die Stadt ist voll von Touristen, auch wegen der Jazz-Tage, die bei uns unterschiedliche Resonanz finden. Als Jazzliebhaber finde ich viele gute Bands, dach eines nachts werden über mehrere Stunden nur 4 Takte von einem Schlagzeuger gespielt. Das nervt und wir können nicht entkommen, weil es sich direkt an der Hafenpromenade abspielt. Aber um 1:30 nachts ist Schluss.

Wir nutzen den Aufenthalt um die Insel zu erkunden und nehmen uns einen Leihwagen. Wir wollten im Ort buchen, aber die Preise erschienen uns mit 280 € für 2 Tage zu hoch. So recheriere ich im Internet und bekomme den Wagen (Renault Clio) mit Klimaanlage für 135 € für 3 Tage. Das Zentralmassiv ist beindruckend schön und bizarr. Die Straßen teilweise abenteuerlich und wir schaffen nicht mehr als einen Schnitt von 20 km/h. Für den Fahrer kein Genuss. Aber wir legen ausreichend Stopps ein. 

Die Westküste Badebucht

Ansteuerung Calvi

Landgang

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