La Caletta
N 040° 36'6  E 009° 45,4'

29.06-17.07.
Wie üblich legen wir gegen 10 Uhr ab und können, nachdem wir die Inseln Tavolara mit ihrer herrlichen Ankerbucht in Westen und Molara passiert haben, mit Halbwind La Caletta anlegen und machen gegen 15 Uhr vor Mooringleinen im Circolo Nautico fest. Endlich wieder Wasser und Strom bei humanen Preisen und als Erstes wird das Boot von Salz und Staub befreit. Eine schweißtreibende Arbeit! Es liegen auch einige Deutsche hier und wir bekommen interessante Informationen über die Strecke, die noch vor uns liegt. Besonders informativ die Berichte von Brita und Max aus Hannover (Heiligenhafen), die sich seit mehreren Jahren im östlichen Mittelmeer aufhielten und nun auf dem Heimweg sind.

La Caletta, ein ruhiger Ort mit schönen Sandständen auf beiden Seiten des Hafens. Ein Teil des Hafens steht unter Gemeindeverwaltung und das Liegen ist dort kostenlos, allerdings auch kein Service.
Auch im Ort und am Strand hört man viele deutsche Töne und die Restaurants im Ort sind gut besucht und preiswert. Sie haben eher mäßige Qualität, bis auf eine Ausnahme, Locanda Fuffuraiu, mit einer sehr empfehlenswerten Küche ohne die üblichen Pizzagerichte. Einige Tiefdruckgebiete ziehen durch, mit viel Wind aber immer sonnig. Speziell die äußeren Liegeplätze bekommen den Nordwest zu spüren und 2 m Abstand zur Mole an 2 Mooringleinen reichen uns bei über 40 Kts. nicht aus. Bei dem vorherrschenden Wind aus SO sind diese dann dem Schwell ausgesetzt, der direkt auf der Einfahrt steht. Im inneren Teil des Hafens, der unter Gemeindeverwaltung steht, ist es deutlich ruhiger. Wie wir später feststellen, ist der Hafen den thermischen Winden besonders stark ausgesetzt. Während es nördlich und südlich des Hafen mit max. 8 Kn. weht, sind es in La Caletta 20-25 Kn. Wir installieren noch Solarzellen und dann geht es weiter gen Süden. 

Der Hauptsteg Promenade mit Yachtclub
Der nördliche Strand mit windgebeugten Pinien felsig mit Sandbuchten

weitere Bilder aus La Caletta