August 2011



01.08. Dirsek Bükü
Nur 15 Meilen zurück in der Türkei machen wir am Steg in der Agil Koyu fest. Wir sind früh dran, doch spät am Nachmittag machen Chartercrews party. Das Wasser ist klar bis zum Grund. Baden ist angesagt. Lando und Thore erklimmen bei über 34°C den 300 m hohen Bergrücken. Nur Dornengestrüpp, Felsen und Ziegen. Von dort gibt es einen herrlichen Ausblick über den Hisarönü-Golf.



02.08. Selimye
Eine schöne Bucht, nur ein paar Meilen von unserem Zwischenziel, Orhaniye entfernt. Wir haben günstigen Wind, können etwas segeln und Lando übernimmt das Komando. Badespaß ohne Ende



03.08. Marti Marina
Leider bekommen wir einen Platz, an dem der Schwell bis ins Bot steigt. Ausweichplätze kann man uns nicht anbieten und so verlassen wir die Marina und suchen einen Platz in der südlichen Bucht.



04.08. - 13.08 Orhaniyebucht bei Mustafa Ersoy
An einem kleinen Steg, der nur Patz für 5-6 Boote bietet machen wir fest. Hier ist es ruhig, die Besitzer sind freundlich und das Essen ist gut. Strom und Wasser am Steg und ein Minimarkt in der Nähe.



Am 06.08. nehmen wir uns einen Mietwagen und bringen Lando und Thore zum Flughafen. Leider ist die schöne Zeit mit den Enkeln nun vorbei

Abschied


Die nächsten Tage wird das Schiff aufgeräumt. Alles sehr langsam, denn es wird immer wärmer. Das Baden ist bei über 30°C Wassertemperatur auch schon unangenehm. Wir warten auf günstigen Wind, der uns die die 30 Meilen nach Knidos erträglich machen soll. Wir fühlen uns hier sehr wohl, das Essen ist gut und dier Wirtsleute sehr nett. Ich darf sogar zuschauen, wie meine Leibspeise, Antep Ezmesi zubereitet wird.
Am letzten Tag noch eine Überraschung: Wir treffen nach mehr als 15 Jahren Martin Schaffart am Steg, einen ehemaligen Arbeitskollegen von Lenze.



14.08.
Der Wetterbericht verspricht Gutes. Wir legen ab und machen uns auf den Weg westwärts. Eine leichte Brise beschert uns einen schönen Segeltag und bereits früh am Nachmittag machen wir in Hayit Bükü, ca 6 Meilen vor Kap Knidos an dem Gemeindesteg fest. Ein lebhafter Platz, an dem viele türkische Familien mit ihren Kindern Urlaub machen. Später ankommende Yachten müssen frei ankern und haben mit dem ständigen Schwell zu kämpfen.



15.08. - 16.08. Akyarlar (Gökdiken)
Der Platz ist uns zu unruhig, also geht es am nächsten Tag weiter. Bis Kap Knidos ist es ruhig, wenig Wind und kaum Welle. Um das Kap herum weht es heftig doch nach ein paar Meilen haben wir Segelwind. Mit 6-7 Kn. geht es in Richtung Kos. Der Wind legt nochmal kurzzeitig auf über 20 Kn. zu, doch dann erreichen wir mit 12-15 Kn. Wind unser Ziel. Die Bucht liegt gut geschützt an der Südspitze zwischen Bodrum und Turgutreis und wir können in kristallklarem Wasser (24°C) an einer Boje zweifelhafter Qualität festmachen. Die Restaurants liegen direkt an der Mole und erschweren das Anlegen mit dem Dinghy.



17.08.- 20.08. Gümüslük
Nur ein paar Meilen nördlich liegt diese schöne Ankerbucht. Wir ergattern noch einen Platz am Steg, der von der Gemeinde betrieben wird. (60TL pro Tag. Wasser und Strom extra). Ein lebhafter Ort mit vielen Restaurants an der Mole. Um frei werdende Plätze streiten sich riesige Gulets und Ausflugsboote. Ein abwechslungsreicher Platz. In der tief einschneidenden Bucht ankern mehr als 50 Yachten.




21.08. - 22.08 Didim
Wir wollten eigentlich den Güllük-Golf erkunden, den wir bisher immer ausgelassen hatten, aber viele Segler haben uns wegen der vielen Fischfarmen abgeraten. Also sind wir direkt in die D-Marin Didim gesegelt. Leichter Wind aus NW erlaubt einen Anleger bis kurz vor den Hafen. Hier hat sich seit 2009 (siehe hier) nicht viel verändert. Gähnende Leere im Hafen, alles sehr edel und gesalzene Preise (93 €/Nacht). Trotzdem bleiben wir einen weiteren Tag, denn bei über 35°C können wir uns zu Nichts aufraffen. Wir waschen das Boot und relaxen.


23.08. Samos

Diese ist die letzte Station unserer diesjährigen Tour. Anfangs geprägt durch Pleiten, Pech und Pannen, doch die letzten Wochen haben uns für Vieles entschädigt. Wir sind jetzt mehr als 4 Monate unterwegs und jetzt reichts. Auf Samos decken wir uns noch mit den Produkten ein, die in der Türkei nicht zu bekommen oder zu teuer sind. Es ist immer noch sehr warm. Seit Monaten nur blauer Himmel. Diese Erinnerung wird uns in der Winterzeit trösten.