16.06.- 19.06.2010 - Limnos

Die Windrichtung passt für die Weiterfahrt nach Limnos, doch leider füllt der Wind die Segel nicht aber der Strom hilft mit bis zu 2 Knoten. Nach 38 Meilen lassen wir den Anker in der Freshwater Bay in der Bucht von Moudhrou fallen. Am Strand reges Badeleben und laute Musik. Leider kein Restaurantbetrieb, es werden nur Getränke angeboten. Gegen 21 Uhr ist Ruhe und die mittlerweile störende Beschallung hört auf. 
Am nächsten Morgen geht es weiter nach Mirina an der Westküste, um die Distanz nach Thasos zu verkürzen. Hier finden wir einen perfekt geschützten Hafen und machen an der Nordmole fest. Wir brauchen 3 Anläufe, denn der Anker slipt. Nur gut, dass es hier einen freien Internetzugang für 1 Stunde gibt, denn Turkcell ist von hieraus nicht zu erreichen. Wir holen uns einen Stempel für unser "Traffic Dokument" bei freundlicher Port Police, füllen unsere Vorräte und decken uns vor allem mit Wein, Bier und Ouzo ein. Wir essen Souflaki in einem der vielen Restaurants in hervorragender Qualität. Selten in Griechenland, denn hier wird das Fleisch, oft schlechter Qualität, meistens totgebraten. 
Unser Anker wird 2 mal herausgerissen. Wir liegen unsicher. Ein erneutes Ankermanöver scheint uns wegen der vielen, überkreuz liegenden Ketten nicht sinnvoll und wir entschließen uns zur Weiterfahrt. 

 



Myrina, die Mole. Es wird noch etwas dauern, bis die EU-Gelder in Höhe
von 4,2 Millonen verbaut sind. Wasser ist vorhanden, aber noch kein Strom.
Freshwaterbay in der Bucht von Moudhros



Limnos Myrina
Der kleine, separate Fischereihafen
Limnos Myrina
Blick von unserem Schiff auf den inneren Hafen