Marti Marina - Bozukkale - Ciftlik Limani
N 036° 45'5  E 028° 08,6'

Inzwischen sind schon 3 Wochen vergangen und fast alles ist erledigt und auf den Rest warten wir nicht mehr. Bei uns kehrt so langsam die südländische Gelassenheit (oder Faulheit ?) ein und wir nehmen es, wie es kommt.  

Bei der Montage des neuen Heckankers war er mir aus der Hand geflutscht und lag auf 20m Tiefe unter dem Steg. 2 Taucher haben gesucht und der Dritte hat ihn beim 2. Versuch 5 m über dem Grund auf einer Mooringleine hängend gefunden. Jetzt hängt er dreifach gesichert am Spiegel. Zeitaufwand: 4 Tage !! 

Wir mieten uns ein Auto, erkunden die nähere Umgebung und bunkern.  Wochenmarkt an der Straße
Das leckere türkische Brot wir zu jedem Gericht serviert Im Holzofen frisch gebacken und heiß seviert.
Nun sind wir unterwegs und bummeln nach Osten, vorbei an Symi und durch die Strasse von Rhodos, alles zum Greifen nah. Unzählige Buchten im Abstand weniger Meilen laden ein, aber man kann nicht alle besuchen. Der Wind kommt erstaunlicher Weise aus Südost, bläst moderat und beschert uns entspanntes Segelvergnügen. Zum Eingewöhnen gerade recht.
Und so fällt es zusammen, wenn man es berührt
In Bozukkale bei "Ali Baba". Das "Restaurant" steht auf wackeligen Beinen, aber das Essen ist gut.
Bozukkale, derSteg
Ca. 15 sm weiter in der Bucht Ciftlik Limani, vor "Mehmets place"
Auch hier rivalisieren mehrere Restaurants um die Gunst der Segler. In der Nachbarschaft sorgt ein Clubhotel mit entsprechender Animation (Ententanz usw.) für etwas Unruhe, ist aber kaum störend.
Der Hafenführer beschreibt den nächsten Ort "Bayir" mit einer mehr als 2000 Jahre alten Platane als besuchenswert. Es sollen nur 10min Fußweg sein aber nach 20 min brechen wir ab. Es geht steil ins Gebirge. Am nächsten Tag nehmen wir den Dolmus, der uns nach halsbrecherischer Fahrt über die die 300 m hohen Berge nach 35 min in Bayir absetzt. Die Platane ist gewaltig und das Alter wissenschaftlich belegt. Wir laufen 3 mal herum, das soll Glück bringen und kann nicht schaden.
Souveniers aus der Region mit sehr schönen handgeknüpften Teppichen Frisches Quellwasser aus den Bergen

Der Ort hat sich den Charme eines türkischen Dorfes erhalten, vielleicht liegt es ja an der Platane Der letzte Abend bei Mehmet mit Lamm aus dem Ofen